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Aktuelles aus Rheinland-Pfalz

Die Entwicklung des Wohnungsmarktes 2023

Weniger Bautätigkeit und leicht steigendes Preisniveau in Rheinland-Pfalz 

Der Wohnungsmarkt in Rheinland-Pfalz hat sich nach einem wechselhaften Jahr 2022 stabilisiert.  In Folge des Ukrainekrieges sind die Energiekosten und die Preise für Güter des täglichen Bedarfs massiv gestiegen. Die Auswirkungen übertrugen sich auch auf den Wohnungsmarkt und sorgten für eine Preisdelle. Mit Beginn des vergangenen Jahres festigte sich das Preisniveau für Wohnraum wieder. In der Folge stabilisierten sich zwar Inflation und Preisniveau, parallel dazu sanken aber die Baukosten nicht auf ein Vorkrisenniveau. Dies zeigte sich im Wohnungsmarkt besonders durch nachlassende Bautätigkeit und führte wieder zu leicht steigenden Wohnungsmieten. Die Kaufpreise für Wohnraum hingegen blieben in der Fläche stabil, stiegen aber im weiteren Jahresverlauf in den Städten an.

Die Region Rheinhessen ist hierbei sowohl für gemieteten als auch für gekauften Wohnraum das teuerste Pflaster im Bundesland; hervorzuheben ist insbesondere die Landeshauptstadt Mainz. Die Städte Koblenz, Trier und Speyer belegen die weiteren Plätze im Ranking der teuersten Wohnungsmärkte. Hochschulen, eine bessere Verkehrsinfrastruktur, tendenziell höhere Löhne und eine stabilere wirtschaftliche Lage sorgen für eine größere Nachfrage in urbanen Räumen. Diametral dazu sinkt in ländlichen Regionen die Nachfrage und damit auch die Miet- und Kaufpreise.

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten: Finanzministerium RLP 1, Finanzministerium RLP 2, Wiederaufbau RLP, IVD, SWR

Bauforum Rheinland-Pfalz

Wohnungsbau steht vor großen Herausforderungen 

Unter dem Titel „Kosten – Klimawandel – Konjunktur: Das Ende des Neubaus?“ fand das 22. Bauforum Rheinland-Pfalz in Mainz statt. Hauptdiskussionspunkt war der deutliche Rückgang der Bautätigkeit. Besonders im sozial orientierten Wohnungsbau sei die Situation dramatisch sagte Daniel Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. So ergab eine Befragung von Unternehmen dieser Branche deutlich rückläufige Investitionen. Die Mehrheit der Befragten gab an, weniger oder deutlich weniger Investitionen machen zu wollen als ein Jahr zuvor geplant. Hohe Baukosten auf der einen und das Ziel sozialverträglicher Mieten auf der anderen Seite machten eine Finanzierung oft nicht möglich.

Weitere Kernthemen waren die Wiederverwendung von Baumaterialien, sparsamer Ressourceneinsatz im Bau und die Gesamtheitliche Betrachtung der Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Auch Landesfinanzministerin Doris Ahnen thematisierte klimaneutrales und bezahlbares Wohnen in Ihrem Grußwort. Sie kündigte den im Herbst 2023 mittlerweile gestarteten Realisierungswettbewerb „Wegbereiter 2040“ an, der praxisnahe Modelle für diese Felder liefern soll.

Weitere Informationen erhalten sie auf den Seiten des Bauforums Rheinland-Pfalz.

LU:Quartier Mainz

Hotelbetreiber im Mainzer LU:Quartier steht fest

An der Mainzer Ludwigsstraße, einer der Haupteinkaufsstraßen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, entwickeln die J. Molitor Immobilien GmbH und die Sparkasse Rhein-Nahe das neue Innenstadt-Quartier LU.

Nunmehr steht der Betreiber des Hotels im neuen Mainzer Innenstadtquartier fest. Auf dem Expo-Stand des Bundeslandes gaben die Projektentwickler bekannt, dass die Hotelgruppe tristar der Pächter wird. Mit der Marke TRIBE wird das Berliner Unternehmen 197 Zimmer anbieten und mit eigener Gastronomie, Fitnessangebot, Tagungsräumen und einem Coworking Space kombinieren. Baubeginn soll 2024 sein, bei planmäßigem Verlauf könnte das Hotel bereits 2026 eröffnet werden.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website für das neue Innenstadtquartier: Lu erleben

Rasselsteingelände Neuwied

Investoren stellen Pläne für „Rasselstein Quartier“ vor 

Das internationale Industrieunternehmen Asas enthüllte auf der Immobilienmesse Expo Real, die vom 4. bis 6. Oktober 2023 in München stattfand, das Modell des Masterplanes für das „Rasselstein Quartier“ in Neuwied. Seit dem Erwerb des 88 Hektar großen Industrieareals von Thyssen Krupp 2018 hat der weltweit agierende Aluminiumhersteller an der Ausarbeitung des städtebaulichen Plans für die brachliegende Fläche gearbeitet, teilte Asas in einer Pressemeldung mit. Der Startschuss auf dem Weg zur Realisierung der 1.500 bis 1.700 Wohneinheiten auf dem südlichen Teil des Geländes ist mit der Einleitung des ersten Bauleitplanverfahrens bereits gefallen. Geplant sind darüber hinaus Nahversorgungsangebote, Büros, gewerbliche Nutzungen und soziale Infrastruktur. Die Industrieproduktion soll bereits 2024 wieder anlaufen. Hierzu entsteht auf dem nördlichen Geländeteil ein innovativer Technologiepark unter anderem für Robotics. Der Investor Asas und die Stadt Neuwied gaben am Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz auf der Expo Real einen Einblick in das Projekt. Vorgestellt wurde unter anderem auch ein XXL-Stadtmodell.

Neue Gewerbeflächendatenbank für Rheinland-Pfalz

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